Chirotherapie
Die Chirotherapie oder Manuelle Medizin beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von rückbildungsfähigen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke.
Die Chirotherapie ist eine komplementärmedizinische, manuelle Behandlungsweise, die reversible Störungen am Haltungs- und Bewegungsapparat sowohl diagnostiziert als auch behandelt. Die Hände sind hierbei die wichtigsten Diagnose- und Therapiewerkzeuge des Arztes oder Therapeuten.
Mögliche Krankheitsursachen
Blockierungen (Fehlstellungen oder Verschiebungen) der Wirbelsäule und der Gelenke können durch einseitige Belastung, wie beruflich bedingte Fehlhaltungen; Überlastung, wie zu schweres Heben; Schleudertrauma nach Unfällen; Krankheit innerer Organe und mangelnde Bewegung entstehen.
Auswirkung der Erkrankung auf andere Bereiche des Körpers
Blockaden der Wirbelsäule und Gelenke lösen häufig Schmerzzustände in anderen Bereichen des Körpers aus. Blockierungen der Halswirbelsäule können beispielsweise zu Kopfschmerzen und Hörstörungen, die der Brustwirbelsäule können zu Schulter- und Herzschmerzen, während Blockierungen der Lendenwirbelsäule zu Leistenzerrung, Oberschenkel- und Kniebeschwerden führen können.
Diagnostik und Therapieformen der Chirotherapie
In der Chirotherapie werden zur Erstellung der Diagnose zunächst ausführliche Anamnese-Gespräche geführt. Danach folgt die manuelle Untersuchung des Körpers, wobei die Wirbel- und Gelenkbeweglichkeit geprüft wird und Muskelverhärtungen ertastet werden. Je nach Patient können weitere spezielle Verfahren wie Röntgenaufnahmen angeordnet werden.
Als mögliche Therapieformen der Chirotherapie gelten die medikamentöse Behandlung mit schmerzstillenden Mitteln, Beratung zur Rückenschule und sportlichen Betätigungen, Massage der verhärteten Muskelpartien, Anwendung der chirotherapeutischen Techniken, wie der Manipulation, bei der eine sehr schnelle und kurze manuelle Bewegung zur Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit führt. Hingegen werden bei der Mobilisation passive meist wiederholte Dehnbewegungen ausgeführt, die zur Lösung der Blockade führen. In der Rehabilitationsphase kann Krankengymnastik den Heilungsprozess fördern und nachhaltig positiv beeinflussen.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 18.09.2011
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.